matratze welcher härtegrad

matratze welcher härtegrad
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Du bist dir nicht sicher, welches Material oder welche Stärke die richtige ist? Kein Problem – ich helfe dir gerne persönlich weiter. Ob telefonisch, per E-Mail oder über unser Kontaktformular: Gemeinsam finden wir die passende Lösung für dein Projekt.
Schaumstoff-Experte seit 2001 & Dipl. Ing. (FH)
Matratze: Welcher Härtegrad passt zu Dir?
Der passende Härtegrad entscheidet darüber, ob Deine Wirbelsäule in Seiten-, Rücken- oder Bauchlage eine natürliche Linie bildet – ohne Hohlkreuz, ohne hängende Schultern. Eine zu weiche Matratze lässt Dich einsinken, die Lendenwirbelsäule knickt ab. Zu feste Matratzen drücken an Schultern und Becken, die Muskulatur arbeitet gegen. Ergebnis in beiden Fällen: unruhiger Schlaf, Druckstellen, Verspannungen. Mit der richtigen Kombination aus Stützkern und Komfortlage schläfst Du entspannter und wachst erholt auf.
Was bedeutet „Härtegrad“ bei Frankenschaum?
Klassische Labels wie Härtegrad H2 (weich/mittel) oder H3/H4 (fester) sind branchenweit nicht einheitlich. Bei uns wählst Du den Liegekomfort präziser über Schaumqualität (Raumgewicht = RG) und Stauchhärte (SH). Kurz gesagt:
Höheres RG = langlebiger, elastischer, tragfähiger. Höhere SH = subjektiv festeres Liegegefühl.
Damit findest Du statt pauschalem „H2/H3“ Deinen idealen Härtegrad – passend zu individuellen Bedürfnissen, Körperbau und Nutzung.
Welche Matratzen-Kerne bieten wir Dir?
Wir fertigen Matratzen-Schaumstoffe und Zuschnitte nach Maß – auf Wunsch fix & fertig mit Bezug. Für Menschen mit hohem Körpergewicht oder für besonders flache, moderne Matratzen empfehlen wir tragfähige Kaltschäume (z. B. RG 50/60). Für leichtere Personen oder Gästebetten reichen häufig RG 36–40. Die Formulierung und Stärke passen wir an Dein Ziel („weich umhüllt“ vs. „fest gestützt“) an.
So findest Du Deinen passenden Härtegrad – Schritt für Schritt
1. Körpergewicht & Liegegewohnheiten einordnen
Leichtere bis durchschnittliche Schläfer (ca. ≤ 75 kg): meist mittleres Liegegefühl (vergleichbar H2/H2-H3). Ein RG 40 mit moderater SH bietet elastische Unterstützung ohne „Brett-Gefühl“.Schwerere Personen (ca. ≥ 90–100 kg): tragfähiger Kern (z. B. Kaltschaum RG 50/60) und ggf. etwas höhere SH, damit Becken/Schulter nicht zu tief einsinken.
2. Schlafposition berücksichtigen
Seitenschläfer: Schultern und Becken müssen einsinken, Taille gestützt werden. Wähle elastischen Kern mit weicheren Oberlagen – so bleibt die Wirbelsäule gerade, die Linie bildet sich natürlich.Rückenschläfer: gleichmäßige Flächenstütze; zu weich = Hohlkreuz, zu hart = Druck an Kreuzbein/Schultern. Ein mittleres bis festeres Set-up funktioniert oft ideal.Bauchschläfer: eher festes Liegegefühl, damit die Hüfte nicht „durchhängt“.
3. Körperbau & Proportionen bedenken
Breitere Schultern (athletische Statur): etwas nachgiebigere Komfortlage (z. B. dünn viskoelastisch) hilft, ohne den Kern zu weich zu wählen.Hohes Körpergewicht bei schmaler Schulter: Kern fester wählen, Oberlage schlank halten – so vermeidest Du Hammock-Effekte.
4. Matratzenhöhe & Bettklima
Flache Designs benötigen oft höhere Materialqualität (RG 50/60), damit Du auch bei 18–22 cm Gesamthöhe stabil getragen wirst. Wer stärker schwitzt, profitiert von offenporigen, elastischen Kaltschäumen.
5. Feintuning über die Komfortlage
Weiches „Oben-Gefühl“ ohne Stabilitätsverlust erreichst Du über eine dünne Komfortlage (z. B. Memory). Damit bleibt der Kern tragfähig („fester“), die Oberfläche wird anschmiegsamer („weicher“).
Orientierung: Härtegrad H2 im Kontext
Viele Händler verbuchen Härtegrad H2 als „weich bis mittel“ – für leichte bis durchschnittliche Schläfer. Im Frankenschaum-System kann das z. B. einem Kaltschaum RG 40 mit moderater SH plus schlanker Komfortlage entsprechen. Wer ein „H2-Gefühl“ mag, aber schwerere Personen beherbergt, wechselt sinnvollerweise auf RG 50 (höhere Tragfähigkeit) und kompensiert den Festeindruck über eine dünne, softe Decklage. So bleibt das Gefühl angenehm, die Stützkraft steigt.
Typische Fehlentscheidungen – und wie Du sie vermeidest
Falscher Härtegrad „zu weich“: Becken sinkt ab, Rücken spannt an. Lösung: tragfähigerer Kern (höheres RG/SH), Komfortlage dünn halten. Falscher Härtegrad „zu fest“: Schultern/Becken liegen auf, Wirbelsäule krümmt seitlich. Lösung: gleiche Kernklasse, aber elastischere Oberlage oder geringere SH. Zu viele Zentimeter statt Qualität: Höhe allein ersetzt keine Materialgüte. Besser höheres RG als „nur mehr Schaum“.
Beispiele, wie wir unterschiedliche Härtegrade abbilden
Weiche Matratze (sanftes Einsinken, „H2-Gefühl“)
Elastischer Kern RG 40 mit moderater SH, plus schlanke Komfortlage für Schulterzone. Für leichte bis mittlere Gewichte, Seiten-/Rückenlage.
Mittelfest (balanciert, universell)
Kern RG 50 mit ausgewogener SH, schlanke Komfortlage. Trägt auch schwerere Personen stabil, ohne „bretthart“ zu wirken.
Festes Liegegefühl (straff & stützend)
Kern RG 50/60 mit höherer SH, optional nur sehr dünne Komfortlage. Für Bauchlage, sehr flache Matratzen oder hohes Körpergewicht.
Deine Fragen – kompakt beantwortet
Wie hilft mir die Körpergröße in cm?
Die Körpergröße in cm ist ein Indikator für die optimale Matratzenlänge und die Verteilung von Schulter-/Beckenzonen. Bei sehr großen Menschen sind tragfähige Kerne plus elastische Oberlage sinnvoll, damit die Zonen länger „funktionieren“ und die Wirbelsäule in Seitenlage eine saubere Linie bildet.
Gibt es pauschale Tabellen „Gewicht → Härtegrad“?
Wir raten zu Richtwerten plus kurzer Beratung: Gewicht, Schlafposition, Schulterbreite, gewünschtes „Softness-Level“. Dadurch triffst Du zuverlässiger den idealen Härtegrad, als wenn Du ein starres H-Label übernimmst.
Ich will unterschiedlich feste Seiten – geht das?
Ja. Wir fertigen Kern/Decklage nach Maß – auch als zwei verschiedene Härtegrade innerhalb eines Doppelbetts, damit beide Personen individuell liegen.
Was, wenn die Matratze schon vorhanden ist?
Mit einem Topper-Zuschnitt kannst Du das Oberflächengefühl „weicher“ einstellen, ohne den Kern zu tauschen – sinnvoll, wenn der Kern ausreichend trägt, aber hart wirkt. Umgekehrt lässt sich „zu weich“ nur begrenzt über einen Topper korrigieren; hier hilft langfristig ein tragfähigerer Kern.
Welche Lösungen bieten wir Dir konkret?
Alternative Lösungen (nicht in unserem Standardsortiment)
Taschenfederkern, Latexmatratzen oder Hybrid-Systeme können – je nach Vorliebe – Vorteile bieten (z. B. anderes Temperatur- und Rückfederverhalten). Diese Alternativen können für spezielle Raumsituationen sinnvoll sein. Wir bieten diese nicht standardmäßig an, aber sprich uns gerne an – wir beraten Dich individuell und finden gemeinsam eine passende Lösung für Deine spezifischen Anforderungen!
Finde Deinen idealen Härtegrad
Für erholsamen Schlaf zählt die richtige Balance zwischen Stützkraft und Entspannung. Teile uns einfach Dein Körpergewicht, Deine bevorzugte Schlafposition, Deine Schulterbreite (normal oder breit) sowie Dein gewünschtes Liegegefühl mit – weich, mittel oder fest. Sag uns zudem, ob Du eine Matratze mit sanftem „Umarmungseffekt“ oder klarer Festigkeit bevorzugst. Auf dieser Basis konfigurieren wir Deinen individuellen Härtegrad – vom Matratzenkern (RG/SH) bis zur Komfortlage – und fertigen Deine Matratze exakt nach Maß. So bleibt Deine Wirbelsäule in jeder Schlafposition optimal ausgerichtet, und Du startest jeden Morgen spürbar erholter in den Tag.
Jetzt beraten lassen und bestellen! Kontaktiere unser Team unter 0931-30699733, um die perfekte Matratze für Deinen Körper und Deine Schlafgewohnheiten zu finden.
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Du bist dir nicht sicher, welches Material oder welche Stärke die richtige ist? Kein Problem – ich helfe dir gerne persönlich weiter. Ob telefonisch, per E-Mail oder über unser Kontaktformular: Gemeinsam finden wir die passende Lösung für dein Projekt.
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[1] Öko-Tex Standard 100: Zertifikatsnummern auf den Produktseiten einsehbar
