Bässe liefern sehr viel Energie und sammeln die Energie vor allem in den vertikalen Raumkanten.
Um die stehenden Wellen in den Ecken effektiv zu minimieren, sollte man in den Raumecken Basstraps montieren.
Die Basstraps absorbieren effektiv die niedrigen Frequenzen und verhindern ein weiteres Überlagern der Frequenzen.
Unsere Basstraps gibt es in folgenden Abmessungen:
Kantenabsorber:
- 45 x 45 x 45 cm
- Ø 45cm x 45cm
Der verwendete Akustikschaumstoff ist ein poröser Absorber. Die untere Grenzfrequenz beträgt ca. 40Hz, das Absorbtionsmaximum liegt zwischen 120Hz und 160Hz. Wie ihr die Absorber aufstellt, seht ihr in den Bildern oder in unserem Pocket-Guide (bei jeder Akustikbestellung dabei).
Um den optimalen Effekt der Bässe zu erfahren solltet ihr auch euren Hörplatz nach den Tipps von Poisennuke auswählen:
Auswahl des Hörplatzes
Wenn man nun für seine Verhältnisse eine Möglichkeit gefunden hat, einen oder mehrere Subwoofer aufzustellen, dann ist es immer noch entscheidend, wo man sich hinsetzt. In den meisten Haushalten ist der Hörplatz in der Regel an der Rückwand. Genau hier aber hat man natürlich von allen stehenden Wellen die Druckmaximums. D.h. vor allem im Bassbereich wird man eine deutliche Überbetonung haben (welche meist als positiv empfunden wird). Ein Nachteil im Bassbereich ist nun aber, dass Tieftonschallwellen lange brauchen, eh sie abgeklungen sind. D.h. gerade im Druckmaximum wird es lange dauern, bis ein Ton leiser wird, wenn kurz darauf ein gleichartiger Ton nachkommt, überlagert er sich noch mit dem alten, was dann zum Dröhnen führt. Wenn man durch eine geschickte Aufstellung die Raummoden größtenteils minimiert hat, sollte das Dröhnen an der Rückwand weniger werden, aber dennoch ist dieser Platz zur hochwertigen Basswiedergabe nicht optimal.
Problem ist nun, dass man in der Mitte vom Raum ein Schalldruckminimum von der ersten Raummode hat, wenn man sich also hier hinsetzen möchte, müssen schon 2-4 Subwoofer im Einsatz sein, damit man überhaupt noch was hört. Auch bei 1/4 Raumlänge von der hinteren Wand aus hat man wieder ein Minimum. Aus diesem Grunde hat sich eine Sitzposition im goldenen Schnitt als gut erwiesen, welcher bei 38% Abstand vor der Rückwand liegt. Hier klingt der Bass zwar nicht mehr so phänomenal wie an der Rückwand, dafür aber hat man deutlich weniger Probleme mit Dröhnen und auch der Schalldruckverlauf der Frequenzen ist homogener.
Es ist zwar auch weit die Meinung vertreten, dass man sich an die Rückwand setzen kann, und mithilfe eines Equalizers den Frequenzgang einfach so anpasst, das alles wieder glatt ist, nur dadurch gehen dann die Töne verloren, die nur ganz kurz angespielt werden oder so. Denn wenn ein Ton nur so kurz dauert, dass es gar nicht erst zu einer stehenden Welle kommen kann, dann ist er dennoch durch den EQ leiser gemacht und dadurch u.U. nicht mehr hörbar.
Des Weiteren kann man direkt an einer Wand nur schwer ein Surroundsystem realisieren, weshalb man diese Position also wenn möglich meiden sollte. (http://www.poisonnuke.de/index.php?action=Raumakustik)
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Was der Basstrap im Raum bringt
In den Raumkanten sammelt sich die Energie tiefer Frequenzen; dort dröhnt der Raum, egal wie viele Platten an den Wänden hängen. Ein Kanten- oder Säulenabsorber füllt genau diese Ecke mit dickem Schaum und ist die einzige Maßnahme, die im Bass wirklich etwas ändert.
| Ausführung | Absorption (αw, DIN EN ISO 11654) | Klasse |
|---|---|---|
| Kantenabsorber 45 × 45 × 45 cm | wirkt unterhalb von 250 Hz, wo Platten nichts mehr tun | Planungswert |
| Säulenabsorber, raumhoch | wie oben, durchgehend über die ganze Kante | Planungswert |
Für PUR-Akustikschaum liegen keine Prüfzeugnisse nach ISO 354 vor; die Werte sind Planungsannahmen des Akustikrechners aus Fläche und Profil, keine Messwerte. Basstraps zählen im Akustikrechner nicht zur Absorberfläche, sondern kommen je nach Raumtyp als feste Stückzahl dazu.
Wie viele brauchst du?
Erst die Ecken, dann die Wände: in kleinen Räumen bringen zwei Basstraps mehr Ruhe im Bass als vier zusätzliche Platten.
Deinen Raum durchrechnen Raum-Set Studio ansehenWohin damit?
Vertikale Raumkanten hinter der Abhörposition, vom Boden bis auf Sitzhöhe oder raumhoch als Säule. Wand-Decke-Kanten sind die zweite Wahl.
Was es nicht kann: Schall vom Nachbarn, von oben oder von der Straße aufhalten. Absorber machen deinen Raum leiser und klarer, sie dämmen nicht. Was bei welchem Problem hilft, steht auf Schallabsorber oder Schalldämmung. Material erst anfassen: Akustik-Musterbox, 9,90 € als Gutschein zurück.