Gute Akustik fördert die Produktivität

18.12.2018 08:27

Das vibrierende Smartphone auf der Tischplatte, das Klackern der Tastatur, der telefonierende Kollege am Nebentisch und die Geräusche der Kaffeemaschine: Im Büro sind wir ständig umgeben von Dingen, die Geräusche von sich geben. Die Aufzählung lässt sich fast beliebig fortsetzen, denkt man zum Beispiel noch an die Lüfter-Geräusche der Computer, an Drucker und Kopierer und vielleicht noch ein Radio, das im Hintergrund leise vor sich hin dudelt…

Lärm am Arbeitsplatz macht krank.Die unablässige Geräuschkulisse sorgt für eine permanente Belastung. Auch wenn bei der Summe der oftmals leisen Geräusche noch nicht von Lärm zu sprechen ist, so können sie trotzdem zu einer Beeinträchtigung der geistigen Leistungsfähigkeit, insbesondere des Gedächtnisses, führen.

Autofahrer kennen das Phänomen aus dem Alltag: beim rückwärts einparken stellen viele Autofahrer das Radio leiser, obwohl die Lautstärke mit dem Einparken als solches nichts zu tun hat. Begründet wird dieses Verhalten mit der Tatsache, dass sich Fahrer besser konzentrieren können, wenn es ruhiger um sie herum ist und sie nicht unnötig abgelenkt werden.

Überträgt man diese Erfahrung in den Büro-Alltag, dann wird schnell klar, welche Auswirkung die Sum-me von Geräuschen auf die Mitarbeiter haben kann. Aus der andauernden auditiven Stress-Situation resultieren neben gesundheitlichen Konsequenzen auch wirtschaftliche Einbußen. Ein Mitarbeiter, der sich weniger gut konzentrieren kann, arbeitet langsamer und macht mehr Fehler. Zudem führt eine akustische Dauerbelastung zu vermehrtem Stress und macht somit krank.

Leider lassen sich aber viele Geräusche im Berufsalltag nicht vermeiden. Im Büro muss getippt, gedruckt, gesprochen werden. Lassen sich die Schallquellen also nicht aus dem Büro verbannen (der Drucker könnte z.B. in einem eigenen Raum stehen), dann muss anders vorgegangen werden: der Schall muss möglichst direkt dort, wo er entsteht, eingefangen werden. Als besonders anstrengend erleben es die Mitarbeiter, wenn der Schall von verschiedenen, glatten Oberflächen im Raum reflektiert wird und dann, durchmischt mit anderen Geräuschen, auf das Ohr trifft. Solche Oberflächen sind vor allem Wän-de und Fenster-Fronten, der Boden und natürlich die Decke eines Raumes.

Speziell für den Einsatz in Gemeinschaftsbüros haben wir eine Reihe von hochwirksamen Schall-Absorbern entwickelt, die den Schall effizient aufnehmen und absorbieren. Damit wird im Büro die akustische Atmosphäre optimiert und es hallt deutlich weniger. So wird die Geräuschbelastung spürbar redu-ziert, Telefonate klingen wieder verständlicher und die gesamte Kommunikation wird verständlicher.
Um ein Büro oder einen Besprechungsraum wirksam akustisch zu optimieren, sollten die Schallabsorber möglichst auf „Ohrhöhe“ der Mitarbeiter angebracht werden. Bei Mitarbeitern, die im Sitzen arbeiten, also ca. 115-140 cm über dem Boden. Hierfür bieten sich beispielsweise die Produkte aus der Serie „PolySound ECO“ an, die bereits selbstklebend ausgerüstet sind und die sich somit ohne Aufwand direkt auf eine Wandfläche aufbringen lassen. Alle Elemente lassen sich farblich und gestalterisch so anpassen, dass sich die Schallabsorber unaufdringlich in das Raumdesign integrieren.

Im akustisch optimierten Büro ist das Arbeiten jetzt wieder problemlos möglich.Eine weitere Möglichkeit, die Raumakustik in den Griff zu bekommen, konzentriert sich auf brachliegende Flächen im Raum. So können zum Beispiel die Raumdecke oder die Seiten- und Rückwände von Schränken ebenfalls für die Akustik-Optimierung genutzt werden.
In unserem Sortiment finden sich Deckensegel aus hochwirksamem Akustik-Schaum, die direkt an der Zimmerdecke angebracht werden können. Der Schall, der von der Schallquelle ausgehend auf die Decke auftrifft, wird dann in weiten Teilen von den Decken-Elementen absorbiert, und nicht mehr einfach reflektiert. 

Viele der Produkte zur Raumklang-Optimierung lassen sich sogar fast unsichtbar anbringen, zum Beispiel an der Unterseite von Tischplatten. Der Schall, der von einem glatten Boden (Parkett, Fliesen) reflektiert wird, kann dann auf der Tischunterseite abgefangen werden, bevor der erneut von der Tischplatte re-flektiert und zurück auf den Boden geworfen wird. Durch die unauffällige Installation bleibt aber das gestalterische Raumkonzept unberührt. Auf Wunsch fügen sich die Elemente durch ihre vielfältigen Variationsmöglichkeiten sogar in nahezu jedes Corporate Design ein. Guter Raumklang funktioniert auch ohne hässliche Noppen-Platten aus Schaumstoff, wie man sie von der Schallisolation von Kompressor-Räumen kennt. Wir bieten Ihnen eine ganze Reihe von Produkten, denen man nicht ansieht, dass sie den Raumklang verbessern. Im Gegenteil: die Produkte nehmen sich gestalterisch zurück und fügen sich in das bestehende Raumkonzept ein. Oder sie funktionieren als gestalterischer Eyecatcher mit akustischer Zusatzfunktion. Sie haben die Wahl!

Eines ist aber sicher: Ein akustisch optimiertes Büro fördert durch die verbesserte Arbeitsatmosphäre nicht nur die Prozesse im betrieblichen Alltag, es ist auch die Grundlage für ein erfolgreiches und gesundes Arbeiten.


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