Professionelle Akustiklösungen für jeden Raum

Frankenschaum entwickelt und produziert Akustiklösungen für verschiedene Anwendungsbereiche wie Büros, KiTas, Heimstudios, Arztpraxen, Kanzleien und Gastronomie. Unsere Produkte werden in Deutschland gefertigt - mit höchsten Qualitätsstandards.

Schlechte Raumakustik kann verschiedene Herausforderungen mit sich bringen: Laut einer Jabra-Studie[1] aus 2024 mit 2.000 Wissensarbeitern geben 63% der Befragten an, dass sie sich bei hohem Lärmpegel körperlich müde fühlen. In KiTas kann hoher Lärmpegel zu Belastungen führen, in Heimstudios können Nachhall und Raummoden die Aufnahmequalität beeinflussen.

Frankenschaum bietet verschiedene Produktlinien an: Von selbstklebenden ECO Absorbern in 24 Farben über individuelle Akustikbilder bis hin zu Deckensegeln für verschiedene Einsatzbereiche. Unsere ECO Absorber sind bis zu 5-mal ablösbar und wiederverwendbar.

Wie viel Absorber brauchst du?

Berechne mit unseren kostenlosen Tools die optimale Absorberfläche für deinen Raum – basierend auf DIN 18041.

Wissen

Gut zu wissen

Du hast Fragen zu unseren Schaumstoffen? Hier findest du Antworten auf die häufigsten Fragen rund um Material, Bestellung und Lieferung. Falls deine Frage nicht dabei ist, erreichst du uns jederzeit per Telefon oder Kontaktformular.

Standard-Akustikschaumstoff arbeitet hauptsächlich im mittleren und hohen Frequenzbereich und hat nur begrenzte Wirkung auf Bass-Frequenzen. Tiefe Frequenzen haben längere Wellenlängen und benötigen dickere, dichtere Materialien zur Absorption. Für Bass-Probleme empfehlen sich spezielle Bassfallen (Bass Traps), die in den Raumecken (Boden/Wand oder Wand/Decke) positioniert werden, wo sich Bass-Energie besonders konzentriert.

Ja! Akustikschaumstoff absorbiert Schallenergie und wandelt sie in Wärme um. Der absorbierte Schall kann dadurch nicht mehr nach außen dringen. Je mehr Schall im Raum absorbiert wird, desto weniger Schall gelangt durch Wände, Türen oder Fenster nach außen. Besonders effektiv ist die Kombination aus flächiger Absorption im Raum und gezielter Dämmung an den Durchtrittsstellen wie Türen und Fenstern.

Beide Schaumstoffarten dämpfen Nachhall gleich gut im mittleren und hohen Frequenzbereich. Pyramidenschaumstoff lässt sich jedoch nahtlos verlegen, da die Pyramiden bündig an den Kanten enden, während Noppenschaum technisch einfacher herzustellen und daher kostengünstiger ist. Die Wahl hängt hauptsächlich von Ihrem Budget und der gewünschten Optik ab, akustisch sind beide Varianten gleichwertig wirksam.

Die Nachhallzeit (RT60) beschreibt die Zeit, die ein Geräusch benötigt, um um 60 Dezibel abzuklingen. Für optimale Raumakustik sollte sie zwischen 0,25-0,4 Sekunden liegen, bei Home-Studios und Podcast-Räumen idealerweise 0,3-0,4 Sekunden, bei Heimkinos 0,2-0,25 Sekunden. Durch den gezielten Einsatz von Schallabsorbern an Reflexionspunkten lässt sich die Nachhallzeit effektiv reduzieren und die Sprachverständlichkeit deutlich verbessern.

Nach professioneller Akustikbehandlung mit Absorbern verbessert sich die Sprachverständlichkeit deutlich, störende Echos und Flatterechos verschwinden, und der Raum klingt "sauberer" und angenehmer. In Büros reduziert sich Lärmstress (Studien zeigen: 63% leiden unter Bürolärm), in Home-Studios wird die Abhörqualität präziser, und in Restaurants wird der sogenannte Lombard-Effekt (gegenseitiges Überschreien) minimiert. Die Verbesserung ist bereits bei 20-30% Wandabdeckung hörbar.

Die Dicke bestimmt, welche Frequenzen absorbiert werden: Dünnere Schaumstoffe (3-5 cm) dämpfen hauptsächlich hohe Frequenzen und reduzieren schrille Töne. Dickere Schaumstoffe (ab 7 cm) absorbieren zusätzlich mittlere Frequenzen effektiver. Die Höhe der Pyramiden oder Noppen beeinflusst die Absorption im oberen Frequenzbereich, während die Basisdicke darunter für tiefere Frequenzen entscheidend ist.

PolySound ECO Absorber sind mit selbstklebender Rückseite ausgestattet und können bis zu 5-mal wiederverwendet werden, ideal für Mietwohnungen. Achten Sie darauf, dass die Oberfläche sauber, trocken und staubfrei ist. Alternativ können Sie spezielle Akustik-Klebebänder oder Sprühkleber verwenden. Vermeiden Sie aggressive Klebstoffe, die beim Entfernen Farbe abreißen könnten, und testen Sie die Haftung zunächst an einer unauffälligen Stelle.

Für eine wirksame Verbesserung der Raumakustik solltest du 20-30% der gesamten Wandfläche mit Absorbern bedecken. Eine zusammenhängende Fläche wirkt dabei besser als viele kleine, verteilte Elemente. Mehr Abdeckung bedeutet bessere Dämpfung, aber übertreib es nicht, der Raum sollte nicht "tot" klingen, sondern nur angenehm gedämpft sein.

Absorber sollten dort platziert werden, wo der Schall zuerst auftrifft: neben, hinter oder gegenüber von Schallquellen wie Lautsprechern, Fernsehern oder Konferenztischen. Die wichtigsten Punkte sind die sogenannten Reflexionspunkte an den Seitenwänden und der Decke, die Sie mit dem "Spiegeltrick" finden können: Lassen Sie jemanden einen Spiegel an der Wand bewegen, während Sie auf Ihrem Hörplatz sitzen, wo Sie die Lautsprecher im Spiegel sehen, sollten Absorber montiert werden.

Akustikschaumstoff und Schallabsorber: was dein Raum wirklich braucht

Hall entsteht, wenn harte Flächen den Schall zurückwerfen: Glas, Beton, Laminat, große Tische. Ein Schallabsorber nimmt diesen Schall auf, statt ihn zurückzuschicken. Dafür stellen wir in Würzburg drei Materialien her und schneiden sie nach Maß: Akustikschaumstoff aus Basotect, PET-Akustikvlies und Noppen- und Pyramidenschaum. Welches davon zu dir passt, hängt weniger vom Geschmack ab als von der Frage, wo es bei dir gerade drückt.

Wo drückt es?

  • Hall im Büro oder Besprechungsraum: Sprache verwischt, Telefonate stören alle. Meist reichen Wandabsorber an den Reflexionsflächen plus ein Deckensegel über dem Tisch. Mehr dazu unter Büro-Akustik.
  • Home-Studio, Podcast, Streaming: Die Aufnahme klingt nach Badezimmer. Hier zählen die ersten Reflexionen neben und hinter dem Mikrofon. Einstieg: Heimstudio-Akustik.
  • Wohnzimmer oder Heimkino dröhnt: Große Fläche, wenig Stoff. Die Decke ist die größte freie Fläche im Raum, deshalb wirken Deckensegel und Deckenabsorber dort am meisten.
  • KiTa, Praxis, Gastronomie: Viele Stimmen, lange Nachhallzeit, Brandschutz gefordert. Dafür gibt es Basotect (DIN 4102 B1) und unsere Seiten zu KiTa, Praxis und Gastronomie.
  • Der Nachbar ist zu laut: Ehrlich gesagt hilft dir hier kein Absorber. Absorber verbessern den Klang im eigenen Raum, sie halten keinen Schall auf, der durch Wand oder Decke kommt. Was stattdessen geht, steht unter Schalldämmung zur Nachbarwand, den Unterschied erklärt Schallabsorber oder Schalldämmung?

Drei Materialien, drei Aufgaben

  • Basotect ist ein offenzelliger Melaminharzschaum von BASF mit 9 bis 11 kg/m³. Er absorbiert breitbandig, der Schallabsorptionsgrad liegt zwischen 500 und 8.000 Hz bei bis zu 1,0, und er ist schwer entflammbar nach DIN 4102 B1. Erste Wahl für Büro, Schule, Praxis und überall dort, wo Brandschutz verlangt wird. Zu den Basotect-Absorbern.
  • PET-Akustikvlies wiegt 3.200 g/m², besteht zu rund 60 Prozent aus recycelten PET-Flaschen und ist Öko-Tex-zertifiziert. Es gibt Paneele, Deckensegel, Raumtrenner und Sonderformen in Farbe, bis Absorberklasse A. Für Räume, in denen die Akustik auch gut aussehen soll. Zum PET-Akustikvlies.
  • Noppen- und Pyramidenschaum aus PUR ist der Klassiker fürs Studio, den Proberaum und die Werkstatt: viel Absorberfläche fürs Geld, schnell verklebt. Zum Noppenschaumstoff, Pyramidenschaum gibt es auch aus Basotect.

Wand oder Decke?

Beides, in dieser Reihenfolge: Zuerst die Wand, an der sich Sprecher und Zuhörer spiegeln, dann die Decke. Wandabsorber nehmen die ersten Reflexionen weg, die Sprache und Stereobild verwischen. Deckensegel hängen frei und arbeiten mit beiden Seiten, deshalb bringen sie pro Quadratmeter am meisten. Wer es sichtbar mag, plant seine Wand mit dem Hexagon-Wandplaner direkt auf dem eigenen Wandfoto; wer Akustik lieber versteckt, nimmt ein Akustikbild mit eigenem Motiv.

Wie viel brauchst du?

Die Menge hängt von Raumgröße, Höhe, Möblierung und Nutzung ab, nicht von einer Faustformel. Der Akustikrechner macht aus Raummaßen und Nutzung ein konkretes Set mit Stückzahlen. Der Absorberrechner zeigt dir, wie viel ein Material bei welcher Dicke und welchem Wandabstand absorbiert. Für eine komplette Planung mit Hörprobe vorher und nachher gibt es die PolySound-App, und wenn du lieber sprichst: 0931 30699733, wir rechnen das mit dir durch.

Der Klassiker zum Einstieg: Akustikschaumstoff mit Noppenprofil dämpft Hall in Proberaum, Werkstatt und Studio, als Matte oder als Zuschnitt nach Maß. Und wenn der Bass dröhnt: Basstrap-Kantenabsorber gehören in die Raumecken.

Akustik, die man nicht als Technik sieht: Unsere Akustikbilder tragen dein Wunschmotiv und schlucken den Hall wie ein Absorber, gefertigt in Würzburg.

Nicht nur Sechsecke: Welche Formen wir außer dem Hexagon schneiden, steht unter andere Formen außer Hexagon.